Infos zwischen den Tischen

Als Servierkraft kriegt man ja so einiges mit. Zwischen den Tischen bekommt man, ohne extra wo hinhorchen zu müssen, Wörter, Sätze und Stimmungen mit. Und weil ich vier Wochen lang in einem Haus mit einer Filiale einer Möbelgroßhandelskette gearbeitet habe, konnte ich gar nicht anders, als das eine oder andere Detail aus dem dortigen Arbeitsalltag mitzubekommen. Es darf da zum Beispiel keinen Betriebsrat geben, Angestellte werden unter unterschwelliger Kündigungsdrohung genötigt, unzumutbare Arbeitsverträge „freiwillig“ zu unterschreiben,  Überstunden, die für die Inventur gemacht werden müssen, werden nicht ausbezahlt und können auch nicht abgebaut werden und ein Geschäftsführer droht AutofahrerInnen, die ihren PKW auf dem Parkplatz abstellen, ohne im Möbelhaus einzukaufen damit, dass sie abgeschleppt werden, obwohl er dazu rechtlich keine Handhabe hat.  Unfaire und arrogante Machtausübung auf dem Rücken praktisch wehrloser ArbeitnehmerInnen nützt der Wirtschaft auf die Dauer gar nichts und macht die Menschen kaputt.

Und jetzt kiefel ich an einem Plan, wie die Politik und ich als Politikerin – z.B. auch in diesem Fall ganz konkret in Eisenstadt – etwas gegen diese Missstände tun kann. Mir kommt da schon eine Idee….

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